Posted on Dezember 23rd, 2007 von geri
…in Graz schon ganze Zeit. Aber das ist kein normaler Schnee, sondern ein sogenannter “Industrieschnee”. Angeblich überhaupt nicht schädlich, er ist nur ein bisschen mehr mit Schadstoffen belastet als der herkömmliche Schnee. Im letzten Winter ist diese Stadt im Feinstaub untergegangen und heuer ist es dasselbe nur halt in weiss gehalten. Egal wie man es nimmt, der Dreck fällt einem in dieser Stadt immer auf den Kopf.
Industrieschnee entsteht durch Emissionen und ist örtlich begrenzt. Vorallem am Bahnhof und am Flughafen schneit es ununterbrochen und in der restlichen Stadt nicht. Bin schon gespannt, was sich die Stadt nächsten Winter einfallen lässt.
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Posted on Dezember 12th, 2007 von geri
Mittlerweile ist es schon fast drei Wochen her - seit meinem unglücklichen Vorfall, von dem ich noch immer keine brauchbaren Erinnerungen habe. Fest steht nur, dass meine Hand noch immer schmerzt und deswegen gehe ich sicherlich nicht noch einmal zum Arzt. Ich habe sie zwar auch nicht weiter behandelt. Und geschont habe ich sie auch nicht wirklich, so wie es mir mein Arzt geraten hatte.
Faktum ist, ich traue mir niemanden mehr meine Hand zu geben, da der Vorgang des Händeschüttelns mit starken Schmerzen verbunden ist und ich mein Gesicht bei jeder Begrüssung verziehe, als würde ich mich nicht freuen. Mein Gegenüber ist dann immer gleich entsetzt über meine schmerzverzerrende Grimasse und dann kommt immer die Frage - wie gehts? In diesem Momenent beschissen, weil du mir wahrscheinlich gerade den Mittelhandknochen gebrochen hast. Aber sonst ist alles mit mir in Ordnung.
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Posted on Dezember 1st, 2007 von geri
Da ich mir letztes Wochenende beim nächtlichen Nachhauseweg unwissentlich eine Cont. metacarp. dext. non-rec. zugezogen und die ganze Woche Höllenqualen durchlitten habe, schickte mich mein besorgter Arbeitskollege zur Sicherheit ins UKH West.
In der Annahme meinen ganzen restlichen Vormittag dort zu verbringen, war ich sichtlich von dem Laden überrascht. Die Dame in der Notaufnahme war zwar, wie zu erwarten unfreundlich, aber in der Wartehalle lief zum Zeitvertreib “Scrubs” und ich dachte mir, da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Dann kam das übliche Prozedere - warten - klinische Untersuchung - warten - röntgen - warten - Aufklärung. Mein behandelnder Arzt Dr. Kerl war sichtlich überrascht über meine selbstgestellte Diagnose und Behandlung und fragte mich nur noch, warum ich eigentlich hergekommen sei.
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